In Liberec ist eine neue spezialisierte orthopädische Arbeitsstätte mit Ausrichtung auf Erweiterung regionaler Kapazitäten chirurgischer Betreuung und Implementierung moderner technologischer Vorgehensweisen entstanden. Mit der neuen Klinik Movela sollen die Wartezeiten auf orthopädische Operationen bedeutend verkürzt werden. Das vom Orthopäden Robert Švígler angeregte Projekt ist vom Unternehmer Dalibor Dědek finanziell gefördert worden und im ehemaligen multifunktionellen Gebäude Avicena im Stadtzentrum entstanden, wo das Institut eine komplexe Pflege des Bewegungsapparats bieten soll. Das Gründerteam der Klinik bilden 45 Personen. In der Zukunft sollte das Klinikum bis 150 Mitarbeiter nicht nur in ärztlichen Berufen, sondern auch in der Betreuungspflege, der Rehabilitation, der Administration oder dem technischen Betrieb anstellen.
Das Konzept der Klinik besteht in der Integrierung von Diagnostik, der Operationstherapie und der Rehabilitation im Rahmen einer Arbeitsstelle, was zur Verkürzung der Wartezeiten sowie Erhöhung der Therapieeffizienz beitragen soll. Das fünfstöckige Gebäude umfasst den Ambulanzteil, die Diagnostik, die Intensivstation, die Rehabilitationseinrichtung und spezialisierte Ambulanzen. Das Schlüsselelement sind drei superseptische Operationssäle mit laminarer Luftströmung zur hohen Kapazität orthopädischer Leistungen, von denen bis 2 500 pro Jahr geplant werden. Am Projekt hat sich ein Team tschechischer sowie ausländischer Fachleute beteiligt. In den Plafonds sind viele Technologien untergebracht, nur Kabel gibt es hier etwa hundert zwanzig Kilometer.
Technologien
Die installierten Technologien in den Operationssälen sollten die Umsetzungsmöglichkeit von neuen Operationsverfahren in der Orthopädie sowie Implantate sicherstellen. Technologisch ist es so verbunden, dass Kameras die Operation aufnehmen, die sie dann mit Ton in zwei Hörsälen live projizieren. Diese dienen dann als ein Unterrichtszentrum.
Das technologische Arbeitsstättenkonzept hebt mindestinvasive und roboterassistierte Verfahren hervor und fördert gleichzeitig Weiterbildungsaktivitäten mittels der Livesendungen von Operationsleistungen. Das Projekt verfolgt auch die Wirtschaftlichkeit — die Investition in die Renovierung und Ausstattung hat ungefähr 700 Millionen CZK erreicht und der Gesamtaufwand wird bis zu einer Milliarde eingeschätzt. Nach der Betriebsstabilisierung soll das Institut die Selbstversorgung kontinuierlich erreichen und Eigenmittel in die Weiterentwicklung reinvestieren.
Die architektonische Lösung reflektiert Anforderungen des medizinischen Betriebes sowie den Patientenkomfort und die technische Infrastruktur ist im erheblichen Maße in die Baukonstruktionen integriert. Man hat beispielsweise Glas viel gebraucht. Die Wände schauen dann besser aus und sind einfacher abwaschbar.
Ein wichtiger Bestandteil der technologischen Basis ist die Zentrale Sterilisierung zur Garantie vom hohen Niveau der hygienischen Sicherheit.
Dank dem Unternehmer Dalibor Dědek, Gründer der Gesellschaft Jablotron, der in den Umbau und die Ausstattung des Gebäudes mehr als 700 Millionen CZK investiert hat, hat sich die Klinik die modernsten Technologien auf dem Markt inklusive der modernen Zentralen Sterilisierung mit unseren Geräten leisten können.
In der Zentralen Sterilisierung sind zwei Dampfsterilisatoren STERIVAP 666-2, der Plasmasterilisator HYPER LTS 150-2 und drei Waschschränke UNICLEAN PL II 10-2 aufgestellt.
Wir glauben, dass wir auch in diesem anspruchsvollen Milieu, wo hohe Ansprüche insbesondere auf Gerätezuverlässigkeit betont werden, mit unserer Technik zur vollen Zufriedenheit nicht nur des Investors und Personals, sondern auch der Patienten der neuen Klinik Movela bestehen werden.
17. 4. 2026