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Referenz im Molem Hospital, Sudan

Die meisten afrikanischen Länder kämpfen stets mit Armut und einem kritischen Mangel an erforderlichen Finanzmitteln für die Entwicklung der Gesellschaft, der Infrastruktur und der öffentlichen Dienstleistungen. Kein Wunder also, dass außer der Republik Südafrika und dem Norden des Kontinents sich afrikanische Länder mehr auf den Einkauf von billigen Produkten aus Indien und China orientieren, die sie sich finanziell leisten können. Einige Länder setzen auf ausländische Hilfe und aus den Mitteln der Internationalen Entwicklungshilfe finanzierten Ausstattungslieferungen. Es ist also nicht einfach, ein Territorium zu finden, auf dem sich ausreichend Kundschaft befindet, die bereit ist, für eine Spitzen- und von ihrer Sicht teueren Sterilisierung zu bezahlen, und gleichzeitig einen Geschäftspartner in dem jeweiligen Land zu finden, der daran interessiert ist, sich auf den Verkauf gerade dieser qualitativ hochwertigen Technik auszurichten, die für die meisten Kunden recht unerschwinglich ist.

Eines der Länder, das in die Kategorie der Entwicklungsterritorien gehört, und wo es uns gelungen ist, den ersten Schritt zur Verkaufsentwicklung, ist der Sudan. Nach langwierigen Verhandlungen ist es uns gelungen, über unseren Geschäftspartner Omnia Medical eine Ausstattung in das private Krankenhaus Molem Hospital in Khartum zu verkaufen, die aus den Dampfsterilisatoren STERIVAP® und UNISTERI®, einem Formaldehydsterilisator FORMOMAT, einem Ultrasonicreinigungsgerät ULTRAMATIC, einem Waschdesinfektionsgerät UNICLEAN SL, einem Verpackungsschweißgerät STERIPAK und einigen Edelstahlmöbelstücken besteht. Es handelt sich also um ein Projekt einer kompletten Ausstattungslieferung für die Zentrale Sterilisierung des gegenständlichen Krankenhauses.

Dieses Projekt sollte uns die Tür in weitere private sowie staatliche Krankenhäuser im Sudan öffnen, die sich eine Erneuerung von Dampfsterilisatoren gerade überlegen. Das Niveau der Prozessorganisation in Krankenhäuser im Sudan ist allgemein sehr niedrig. Der Prozentsatz von nosokomialen Infektionen in führenden stattlichen Krankenhäusern ist ungefähr 10x höher als in Deutschland und die Anteilung der Zentralen Sterilisierung stellt manchmal einen Raum mit zwei Spülbecken und fünf vertikalen Labordampfsterilisatoren dar, die lediglich für Instrumenttrommelcontainer geeignet sind. Das sterile Material wird darauf folgend auf Operationssäle über eine ziemlich infektiöse Umwelt mit hohen Kontaminierungsrisiken versendet. Der Raum für Verbesserungen ist demzufolge riesig und das Beispiel des Molem Hospitals oder die erhöhte Aktivität unserer Konkurrenten im Sudan beweisen, dass der Sudan den neuen Einstellungen und Trends im Sterilisierungsbereich offen ist und eine interessante Herausforderung in den nächsten Jahren für uns bedeutet.


07. 02. 2017