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Ein Spitzenkrankenhaus des 21. Jahrhunderts – das Universitätskrankenhaus zur Heiligen Anna in Brünn

Ein neues Pavillon hat das Universitätskrankenhaus zur Heiligen Anna (FNUSA) in Brünn am 7. Oktober 2015 feierlich eröffnet. Im Pavillon werden 12 Operationssäle (6 aseptische und 6 septische) mit Anschluss an die Zentrale Sterilisierung und die Nachoperations-Intensivstation in Betrieb genommen. Die Objektkomplexität ergänzen die Notaufnahme und der Bettenteil der Anästhesiologischen Klinik inklusive Heliport auf dem Gebäudedach. Nach der Hubschrauberlandung gerät ein Notpatient so mit dem Aufzug binnen einiger Augenblicke direkt zur jeweiligen medizinischen Leistung.

Der Bau des Pavillons für intensive Medizin (das Gebäude O1) hat an die I. Etappe der Investitionsaktion angeschlossen, bei der das Gebäude B1 und C1 im Jahre 2012 eröffnet worden sind, wo die I. interne kardiologische und neurologische Klinik sowie das Internationale Zentrum für klinische Forschung ihren Sitz haben. Die Investition in der Gesamthöhe von 2,8 Milliarden Kronen ist größtenteils aus dem Staatshaushalt mittels des Gesundheitsministeriums, ferner mit dem Beitrag des Südmährischen Bezirks und dem Budget des Universitätskrankenhaus zur Heiligen Anna in Brünn gedeckt worden.

„Die spitzenausgestatteten zentralen Operationssäle, die zentrale Intensivstation gemeinsam mit dem Anschluss an die Aufnahme und dem Heliport in einem Gebäude stellen einen reibungsloseren und schnelleren Zugang der Mediziner zum Notpatienten sicher. Unsere Mediziner werden ihre Arbeit nicht mehr unter Bedingungen leisten müssen, die manchmal vom Anfang des vorigen Jahrhunderts entstanden sind und angedauert haben,“ hat der Direktor des Krankenhauses Martin Pavlík bei der feierlichen Eröffnung mitgeteilt.

Nun folgt der Umzug einzelner chirurgischer Medizinarbeitsstätten mit möglichst nahem Anaschluss an die einzelnen Operationssäle und Intensivstationen (Anästhesiologische Klinik, Neurochirurgische Klinik, etc.). Der Umzug und die Inbetriebnahme der neuen Räumlichkeiten sollte im Jahre 2016 abgeschlossen werden.

Neu sind bei den zentralen Operationssälen Aufwachräume entstanden, wo den Patienten die anästhesiologische Nachoperationspflege noch vor deren Versetzung auf die chirurgische Standardabteilung ermöglicht wird. Das Ziel ist die Prophylaxe unmittelbarer anästhesiologischer und chirurgischer Komplikationen. Im neuen Gebäude ist auch ein einzigartiges Simulierungszentrum in der unmittelbaren Nähe der medizinischen Betriebe untergebracht, das nicht nur dem Medizinstudentenunterricht, sondern vor allem der Weiterbildung von medizinischen Mitarbeitern des FNUSA dienen wird.

Im Untergeschoss des neuen Gebäudes ist eine neue Zentrale Sterilisierung entstanden, die einige bisherige Betriebe in einzelnen Kliniken im Krankenhausareal ersetzen wird. Die Abteilung der Zentralen Sterilisierung wird so zu einer neuen spezialisierten medizinischen Arbeitsstätte, die komplexe Dienstleistungen in der Aufbereitung steriler medizinischer Mittel für die Operationssäle und andere medizinische Arbeitsstätten des FNUSA sicherstellen wird. Das Ziel dieser Abteilung wird die Sicherstellung eines hohen Niveaus und einer hohen Qualität der Sterilisierung von medizinischen Mitteln sein. Zu diesem Zweck ist die Zentrale Sterilisierung mit modernsten Großkapazitätsgeräten von den Gesellschaften BMT Medical Technology und Miele ausgestattet.

Es werden hier fünf Dampfsterilisierungsgeräte, ein großkapazitätsmäßiger Wasch- und Dezinfektionsautomat mit dem Volumen 5600 Liter von der BMT Medical Technology und fünf Wasch- und Desinfektionsautomaten von der Gesellschaft Miele arbeiten. Sämtliche Geräte sind im Rahmen einer einheitlichen Prozessdokumentation mit der Software-Applikation DP 3.5 vernetzt, und es ist eine Datensammlung und eine kontinuierliche Überwachung wichtiger Anlagen und Einrichtungen in der neuen Zentralen Sterilisierung sichergestellt.Das FNUSA wird im nächsten Jahr 230 Jahre seit dessen Gründung feiern, mit dem Aufbau des neuen Komplexes und seinem Standard wird es zum Krankenhaus des 21. Jahrhunderts und für uns zur bedeutendsten, im Gesundheitswesen der Tschechischen Republik aktivierten Referenz für mehrere letzte Jahre.




08. 01. 2016