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Biomedizinisches Zentrum Pilsen

Neben dem Lochotíner Areal des Pilsener Universitätskrankenhauses ist am 17. 10. 2014 der Bau es Forschungs- und Ausbildungszentrums der Medizinischen Fakultät der Karlsuniversität in Pilsen für das 700 Millionen Tschechische Kronen feierlich eröffnet worden. Mit dem Biomedizinischen Zentrum und fünf theoretischen Instituten mit 120 Forschungsmitarbeitern hat die Region eine neue Kapazität in Natur- und Medizinwissenschaften gewonnen. Das Biomedizinische Zentrum für fast 500 Millionen CZK hat die EU komplett bezahlt, für das siebenstöckige Schulgebäude mit 5000 Quadratmetern Lehrräumlichkeiten, Labors und Arbeitszimmer der Pädagogen hat die EU 85 Prozent beigetragen, den Rest dann der Staat und die Schule. Für etwa 150 Millionen CZK von der Gesamtsumme sind Laborgeräte eingekauft worden. Das Ziel ist der Aufbau eines qualitativ hochwertigen und mit dessen Ausrichtung ganz einzigartigen regionalen Forschungs- und Entwicklungszentrums im Bereich der biomedizinischen Forschung, konkret im Ersatz und Regenerierung von Organen gewesen. Das Projekt ist von der langjährigen Zusammenarbeit von zwei regionalen Schlüsselpartnern ausgegangen: der Forschungs- und Ausbildungseinrichtung – die Medizinische Fakultät der Karlsuniversität in Pilsen – einerseits und der medizinischen Versorgungseinrichtung als den führenden Applikationspartners – des Universitätskrankenhauses Pilsen - andererseits.

Die schlüssigen Forschungsprogramme und -aktivitäten sind auf Grund der bereits erreichten international wettbewerbsfähigen Forschungsergebnisse, deren Applikationspotentials im Gesundheitswesen und auf Grund deren Übereinstimmung mit langfristigen Forschungsprioritäten in der Tschechischen Republik gewählt worden. Das Projekt hat eine wesentliche Verbesserung von materiell-technischen Bedingungen für Wissenschaft und Forschung an der Fakultät sichergestellt, das Applikationspotential nicht nur im Universitätskrankenhaus, sondern auch bei der Kooperation mit anderen Partnern aus dem praktischen Bereich erhöht. Es ist eine sehr moderne Arbeitsstätte entstanden, die ein absoluter Ausreißer den Bedingungen gegenüber sein wird, in denen die Fakultät ihre Forschung und Ausbildung bisher sichergestellt hat, und zwar bereits seit 1945. Das Zentrum wird sich neben der Forschungstätigkeit an dem Unterricht von Studenten in Magister- und Doktorlehrprogrammen direkt beteiligen. Die Unterbringung von neuen Labors in der Nachbarschaft des Universitätskrankenhauses Pilsen vermittelt eine optimale Verbindung zwischen einer Forschungs- und einer praktischen Arbeitsstätte mit einer wesentlichen Auswirkung auf die Qualitätserhöhung von medizinischen Versorgungsmethoden und -verfahren im nationalen sowie internationalen Maßstab. Im Biomedizinischen Zentrum gibt es unter anderem auch Labors für Zellen- und Gewebekulturen, molekular-biologische und biochemische Labors und Operationssäle für die Biomodellentwicklung.

Ein ähnliches Zentrum wird in Vestec bei Prag gebaut und ist in Brünn unter der Bezeichnung CEITEC und in Olmütz unter dem Namen BIOMEDREG. In allen Zentren sind wir bislang erfolgreich gewesen und es ist uns immer gelungen, mindestens einige der Produkte von der MMM Group wie Dampfsterilisierungsgeräte, Wärmetechnik und Niro-Mobiliar zu liefern. Es ist das Resultat der langjährigen Zusammenarbeit mit diesem Fachbereich. Glauben wir auch weiterhin, dass unsere Produkte sich auch in anderen Forschungs- und Entwicklungsbereichen durchsetzen können und als bedeutende Referenzen nicht nur in der tschechischen Republik, sondern auch im Ausland dienen werden.

biomedicinske centrum plzen


11. 11. 2014